Offene Posten aus DATEV importieren
Ist DATEV Connect eingerichtet, holt paywise Ihre offenen Posten aus der Buchhaltung und legt daraus Forderungen an. Sie können das jederzeit von Hand auslösen oder einen automatischen Import nach Zeitplan und Regeln einrichten.paywise liest die offenen Posten und verändert Ihre Buchhaltung nicht. Es wird nichts
ausgeglichen, umgebucht oder storniert.
Eine Forderung von Hand einreichen
1
Auftrag starten
Wählen Sie auf dem DATEV-Dashboard Neuer Auftrag.
2
Geschäftsjahr und Posten wählen
paywise fragt zunächst das Geschäftsjahr ab und listet dann die offenen Posten
aus DATEV. Wählen Sie die Posten aus, die eingezogen werden sollen.
3
Daten prüfen
paywise übernimmt Debitorennummer, Betrag, Belegdatum, Fälligkeit und die
Stammdaten des Schuldners. Prüfen Sie die Angaben und ergänzen Sie, was fehlt.
4
Auftrag absenden
Beantworten Sie die rechtlichen Fragen, akzeptieren Sie die Bedingungen und
senden Sie den Auftrag ab.
Automatischen Import einrichten
Den Assistenten starten Sie über das DATEV-Dashboard oder unter DATEV Einstellungen → Automatischer Forderungsimport → Assistent starten. Danach verwalten Sie alles unter Einstellungen → Auto-Import. Damit sich der automatische Import aktivieren lässt, müssen drei Dinge konfiguriert sein. paywise nennt sie unter Bitte konfigurieren Sie:- Geschäftsjahr
- Zeitplan
- Import-Regel
Geschäftsjahre
Wählen Sie aus, welche Geschäftsjahre paywise durchsuchen soll. Über Alle auswählen und Keine auswählen setzen Sie die Auswahl schnell.Zeitplan
Im Abschnitt Zeitplan legen Sie über Bearbeiten fest:- Intervall – alle n Stunden, Tage, Wochen oder Monate
- Erster Import – Datum und Uhrzeit
Import-Regeln
Regeln entscheiden, welche offenen Posten importiert werden. Sie bauen sie im Regel-Editor aus Bedingungen zusammen – wahlweise mit UND (alle Bedingungen müssen erfüllt sein) oder ODER (mindestens eine Bedingung muss erfüllt sein), gruppierbar über Gruppe. Bedingungen gibt es zu zwei Kategorien:
Regeln werden von oben nach unten geprüft; die erste passende wird angewendet.
Aktivieren
Setzen Sie den Schalter Automatischen Import aktivieren und bestätigen Sie mit Aktivieren. Ab dann werden Forderungen gemäß dem konfigurierten Zeitplan automatisch importiert. Über Deaktivieren stoppen Sie geplante Importe wieder; Sie können sie jederzeit erneut aktivieren.Importläufe nachvollziehen
Auf dem DATEV-Dashboard sehen Sie die Historie der Importläufe. Ein einzelner Lauf zeigt Startzeitpunkt, Auslöser, Dauer, Status und die Zahl der importierten Forderungen sowie eine Liste der einzelnen Posten mit ihrem jeweiligen Status.Wie paywise zählt
Eine Forderung je offenem Posten – nicht je Buchungssatz
Eine Forderung je offenem Posten – nicht je Buchungssatz
DATEV liefert offene Posten als einzelne Buchungssätze aus: Eine Rechnung mit
Anzahlung, Teilzahlung und Skonto erscheint dort mehrfach, und jede Zeile
wiederholt den Saldo des gesamten Postens. Der automatische Import fasst diese
Zeilen anhand von Kontonummer und Belegfeld 1 zusammen und legt daraus
eine Forderung an – mit den Angaben aus der Rechnungszeile (Fälligkeit,
Belegdatum, Beleglink).
Kein doppelter Import
Kein doppelter Import
paywise merkt sich je Kontonummer und Belegnummer, welcher offene Posten bereits
importiert wurde. Ein Posten, der schon eine paywise-Forderung hat, wird beim
nächsten Lauf übersprungen.
Kontaktdaten des Schuldners
Kontaktdaten des Schuldners
paywise übernimmt Telefon, E-Mail, Fax und Website aus den DATEV-Stammdaten.
Telefonnummern werden dabei in eine einheitliche internationale Schreibweise
gebracht, damit sie im Auftragsassistenten nicht als Fehler auflaufen. Kann eine
Nummer nicht sicher umgewandelt werden, bleibt sie unverändert stehen – und der
Assistent weist Sie darauf hin, statt eine plausibel aussehende falsche Nummer
zu speichern.
Rechtsform des Schuldners
Rechtsform des Schuldners
Bei Firmenkunden übernimmt paywise die Unternehmensform aus DATEV, sofern sie
dort gepflegt ist. Andernfalls wird sie aus dem Firmennamen abgeleitet (GmbH,
e. K., e. V. und weitere). Findet sich kein eindeutiger Hinweis, bleibt das Feld
leer und wird in der Auftragsprüfung geklärt. Ein bereits gesetzter Wert wird nie
überschrieben.
